5 Wege, wie Du die Angst Dein wahres Ich zu zeigen überwinden kannst

In diesem Artikel erfährst du fünf Wege, die mir dabei geholfen haben die Angst davor mich selbst mit der Welt zu teilen zu überwinden und ein erfüllteres und lebendigeres Leben zu leben.

Bleib dran um mehr zu erfahren.

Seit dem ich denken kann habe ich mich verstellt und selbst unter einen Radar gestellt, der mich und meine Handlungen permanent kontrolliert hat – um sicher zu sein. Angst und Wut auszudrücken ist mir genauso schwer gefallen wie Freude und Spaß zu erfahren und zuzulassen.

Hier kommen fünf Wege, wie ich meine Angst Schritt für Schritt überwunden habe.

 

Sei ehrlich zu dir und mache dir bewusst, dass du in einer Schutzhülle lebst

Abschirmung und Isolation ist der Standard gewesen, nachdem ich mein Leben gelebt habe. Menschen zu nah an mich ranzulassen, hat bedeutet, dass sie mich hätten sehen können. Das Bewusstsein darüber, dass das nicht normal ist und dass andere Wege zu leben ein Option sind, war der erste Schritt in Richtung Veränderung.

Veränderung ist oft mit Widerstand verbunden. Viele Stimmen im Kopf kommen auf und sagen: Nein bloß nicht, lass uns einfach so weitermachen wie bisher, ist doch gar nicht so schlimm.

Tief in dir spürst du, wie du leidest. Du leidest, weil du dich selbst nicht frei ausdrückst und somit auch die Freude des Gebens und Empfangens keinen Platz in deinem Leben hat.

 

Gehe kleine Schritte gegen den Widerstand

Die Stimme im Kopf ist laut und leistet oft eine Menge Widerstand dagegen, die Schutzmauern runter zu lassen. Doch genau hinter diesem Mauern steckst du, steckt deine Freude, deine Spontanität und deine Leichtigkeit. Du bist wahrscheinlich so daran gewöhnt ein Leben ohne wahre Freude und ohne das Fühlen deiner Emotionen zu leben, dass der Anfang sich sehr komisch und ungewohnt anfühlt.

Eine Stimme kam in mir auf, die sagte: Was willst du plötzlich von mir, lass mich doch einfach so weiterleben wie bisher. Doch der Schmerz war so groß, dass ich mich dafür entschieden habe, so nicht mehr weiter zu leben. Auch wenn die Veränderung Überwindung kostet und jede Menge bisher nicht gefühlte Emotionen auf mich warten, ich will leben.

 

Triff eine bewusste Entscheidung

Durch das Treffen einer bewussten Entscheidung: Bis hier her und nicht weiter! Öffnest du die Tür zur Veränderung und in ein neues Leben. Du zeigt den klaren Willen dich dem zu stellen, was hinter den Mauern wartet. Das kann alter Schmerz sein, Wut, Trauer, Scham und genauso auch eine unendliche Freude und Spontanität, die du eines Tages in die angestaut hast, anstatt sie auszuleben und mit anderen zu teilen.

Der Prozess hat begonnen und jetzt kannst du nach und nach all das anschauen und transformieren, was ans Licht kommt. All das, was jetzt an die Oberfläche kommt, hat einen liebevollen Raum,in dem es sein kann. Was so lange in dir versteckt geblieben ist, nimmst du jetzt mutig in deine Arme und überwindest somit die Angst vor deinem wahren Kern und davor ihn mit der Welt zu teilen.

 

Überwinde deine Ausreden

Dieser Artikel hier entsteht gerade in mitten eines Fluchtversuchs in Ablenkung und Ausreden. „Lass uns das morgen machen.“ Oder „ Muss das jetzt sein?“ sind Sätze, die ich in meinem Kopf beobachten kann. Doch genau das ist das, was die Veränderung bringt. Den Widerstand zu hören und die Angst der Verletzlichkeit zu spüren – wieder und wieder – und trotzdem zu handeln und zu kreieren.

Viel zu lange habe ich all das, was ich so gerne mit der Welt teilen wollte in mir für mich behalten – aus Angst. Doch genauso viel wie ich in mir behalten habe, genauso viel habe ich auf gelitten, weil die Energie nicht fließen konnte. Sobald du eine Idee hast und dich inspiriert fühlst, setzte dich sofort hin und handle, um nicht wieder etwas aufzuschieben und die Angst gewinnen zu lassen.

 

Öffne das Fass, um Energie zirkulieren zu lassen

Stell dir deine innere Welt wie in Fass vor, das entweder offen oder verschlossen ist. Wenn es verschlossen ist, bedeutet das nicht nur, dass du nichts von dir nach außen bringst, sondern auch, dass nichts von außen zu dir nach innen kommen kann. Solange Geben schwer fällt, leisten wir auch gleichzeitig Widerstand gegen das Empfangen.

Sobald das Fass offen ist – und auch das ist eine Entscheidung – beginnt die Energie gesund zu fließen und du wirst dich von Tag zu Tag, von Moment zu Moment lebendiger fühlen. Stell dir im Laufe des Tages immer wieder Frage: Ist mein Fass gerade offen oder verschlossen. Falls es verschlossen ist, fang an jemandem etwas zu geben, das du dir wünschst zu empfangen. Das kann ein Kompliment sein, eine Umarmung. Die Möglichkeiten sind unendlich. Sei kreativ und überwinde deine Angst.

 

Somit transformierst du Tag für Tag dein Leben in Richtung Leichtigkeit, Lebendigkeit und Spontanität.

 

In Liebe und Dankbarkeit

Julian

2 Kommentare
  1. Tanja Schlup 9 Monaten ago

    Lieber Julian, wie geht es dir? Ich hoffe, du bist wohlauf. Ich denke oft an dich, du begleitest mich schon eine Weile und deine geteilten Erfahrungen waren für mich wie ein roter Faden im Chaos. An einem Punkt meines Weges, wo ich sehr tief fiel, den Schmerz nicht loslassen konnte, hast du mir eine „andere“ Art auf meiner Reise weiterzugehen, vorgelebt. Wegen dir erlaube ich mir erstmals „Fehler“ zu machen, mich zu zeigen, mein Gold zu teilen, vollständig anzunehmen, mutig und stark zu sein. Gleichzeitig meine ängstliche und verletzliche Seite anzusehen, nicht mehr wegzurennen oder bockig stehen zu bleiben. Meine Mauer war zu hoch, ich war mir selber das grösste Hindernis. Deshalb musste wieder und wieder zu diesem schmerzhaften Punkt zurückkehren. Das einzusehen, Stein für Stein abzutragen und mich aus der Isolation zu befreien hat ich gefühlte 100 Tode gekostet. Seit Februar 2016 bin ich in diesem Prozess und kämpfte von Anfang an mit der Erdung, vielleicht liegt es teilweise auch an meinen astrologischen Eckdaten, ich bin Waage, Aszendent Waage, keine gute Kombi um am Boden zu bleiben :). Dazu wurde ich phasenweise so stark beschleunigt und verlor manchmal für Tage komplett die Haftung. Ich konnte nie lange präsent sein in der Liebe und Freude, schon rollte die nächste Welle an. Allmählich ändert sich das jetzt aber, ich kenne meinen wahren Namen, mir wurde meine Aufgabe gezeigt und ich sehe vieles in einem ganz anderen Licht. DANKE, dass du trotz deiner persönlichen steinigen Reise und allem was dir begegnet nicht flüchtest und immer wieder Kraft aufbringst, dich zu verschenken und deine grosse Liebe mit allen zu teilen. Einfach nur durch dein SEIN überträgst du in deinen Videos so viel Mitgefühl, Wärme und Freude, für mich ist das ein unermessliches Geschenk. Bin so dankbar, dir begegnet zu sein. Alles Liebe von einer Weggefährtin. Tanja

    • Author
      Julian Geschwindner 9 Monaten ago

      Hey Tanja, vielen Dank für deine lieben Worte 😉 Genau diese Nachrichten sind es, die mir die Kraft für den Weg geben, so lange ich selbst noch den Anker in mir suche. Oft ist er da, manchmal verliere ich ihn noch und gehe weiter nach innen, um den Platz zu finden, an dem ich bin. Vielen Dank für deinen Mut auch nach innen zu schauen auch wenn es unangenehm sein kann. Du bist großartig 🙂

      In Liebe und Dankbarkeit

      Julian

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